And the same shit all over again?

der unterschied zum letzten mal? es gab noch kein social media. heute sitzen wir zu hause und schauen live dabei zu, wie das land einmal mehr vor die hunde geht. #Chemnitz #c2708

der rechte mob tobt wieder in #Kaltland

Bild-Text-Schere?

Liebe taz, wie lange habt Ihr gebraucht, um wenigstens ein ordentliches Randale-Foto zu finden. Passt nur irgendwie nicht zu den Nachrichten, oder? Warum beteiligt Ihr Euch an der typischen Krawall-Berichterstattung? Sehnsucht nach den „guten, alten Zeiten“ oder einfach die gleiche Mainstream-Stimmungsmache wie der Rest der Medien? #GuterJournalismusGehtAnders

Linke, sammelt Euch!?

Absurd, wer gerade über eine linke Sammlungsbewegung fabuliert. Gebraucht wird eine progressive, auf positive Veränderung ausgerichtete Verständigung.

Es ist schon irgendwie absurd, dass jetzt gerade Wagenknecht und Lafontaine über eine linke Sammlungsbewegung fabulieren. Alle Versuche, relevante Kräfte im linksprogressiven Lager zusammenzubringen, wurden doch genau aus dieser Ecke torpediert. Und niemand war bisher schneller, SPD und Grünen immer und sofort Verrat vorzuwerfen – egal, was das aktuelle Thema war. Wer genau soll denn dann bitte gesammelt werden?

Ich bin absolut davon überzeugt, dass es eine Verständigung der politischen Linken und Bündelung der Kräfte dringend braucht, um jemals wieder eine reale Machtoption zu erlangen und Gesellschaft positiv weiterzuentwickeln. Realistisch geht das nur, wenn die Heterogenität der Strömungen akzeptiert und aktiv gelebt wird – im Sinne eines konstruktiven Dialogs statt ständiger Rechthaberei.

Und es macht – aus meiner Sicht – nur Sinn, wenn diese Verständigung auf der Basis progressiver Werte stattfindet: Solidarität mit allen Benachteiligten und Überwindung jeweiliger Formen der Diskriminierung – Armut, Geschlecht, Sexualität, Herkunft etc. – statt gegenseitiges Ausspielen. Internationale Verständigung und Integration statt nationaler Abschottung. Selbstbestimmte individuelle Entfaltung innerhalb eines funktionierenden, solidarischen Gemeinwesens. Eine der Gemeinschaft dienende Ökonomie, die Ressourcen, Umwelt und Gesundheit maximal schont und nachhaltige Lebensweisen fördert.

Deshalb sind für mich der schon etwas ältere Diskussionsbeitrag von Antje Vollmer sowie die Arbeit des Instituts Solidarische Moderne viel eher Basis und Ausblick als alles, was aus der Linken derzeit als „strategisch-taktische“ Gedankenspiele zu vernehmen ist.

Demokratie heißt Auseinandersetzung – Fangen wir endlich wieder damit an!

Nazis im Bundestag. Schlimm genug und jeder davon einer zu viel. Jammern und lamentieren hilft trotzdem in keiner Weise. Es sollte nicht vergessen werden, dass über 90% der Wahlbevölkerung NICHT die Rechten gewählt haben. Das ist eine Minderheit, der endlich ihre Grenzen gezeigt werden müssen statt ihnen immer weiter die Bühne gegeben wird, sich als Opfer zu gerieren.
Die Rechten verdanken Ihren „Erfolg“ einer Union, die mit Seehofer, Schäuble, de Maizière und Co. schon seit Jahren rechtspopulistische Politik betreiben. Sie verdanken es den Medien, die von den ständigen Tabubrüchen fasziniert waren und den perfekten Echoraum geschaffen haben. Und Sie verdanken es auch den links-progressiven Parteien, die sich immer noch lieber gegenseitig Versagen vorwerfen statt gemeinsam mehrheitsfähige Alternativen zu entwickeln. Damit muss endlich Schluss sein!
Ihre Haltungen sind falsch, Ihre Vorschläge antidemokratisch und anti-humanistisch. Verständnis und „Ernstnehmen“ sind aus meiner Sicht die falsche Strategie – gebraucht wird eine klare, 100% Abgrenzung und inhaltliche Auseinandersetzung.
Demokratie heisst eben nicht, dumme Einstellungen einfach nachzuquatschen um Stimmen zu gewinnen, sondern sich damit aktiv auseinanderzusetzen und echte Lösungen auszuhandeln. Los geht’s!

Is this the turning point? Go for it, America!

The events in Charlottesville have caught a level of attention that’s almost surprising for American Media & Politics – at least if it comes to actions from the right (in whichever shape). Yet, what are you irritated about so suddenly?

When I went to High-School back in 1991 in Maryland, I attended a mostly African-American school. There were only very few „whites“ and most of them had been kicked out of every other school in the area before – usually for some kind of anti-social behavior. As they heard, some German kid arrived, they tried getting in touch with me – seemingly assuming, we’d become friends immediately. Easy to say, that didn’t go well for them as I decided „to tell who the wrong sort are for myself “. This was my first encounter with American Neo-Nazis but unfortunately not the last one and only my strong reaction made them to ignore me going forward – and maybe the fact the I made friends with a few football players who watched the whole scene… Weiterlesen „Is this the turning point? Go for it, America!“